Sep 14

Nach unendlichen Tagen der Wartezeit ist nun endlich meine erste iPhone App im Store zu erwerben. Vor einem Jahr habe ich über das MacUser Forum jemanden kennengelernt, der für einen Verlag für Notfallmedizin eine App entwickelt haben wollte. Bei dem Verlag handelt es sich um den S+K Verlag aus Edewecht (Oldenburg).
Nach ein paar Besprechungen war klar wie das Ganze umgesetzt werden sollte. Es handelt sich um eine App mit deren Hilfe man unterwegs die Prüfung für eine zertifizierte Fortbildung ablegen kann. Zusätzlich kann man die aktuelle Ausgabe dieser Fortbildung auf dem iPhone lesen, um sich über den monatlichen Themenbereich schlau zu lesen.
Die Fortbildung besteht aus monatlich 10 Fragen, von denen der Prüfling mind. 80% richtig haben muss. Sollte er das entsprechende Durchhaltevermögen haben erhält er nach einem Jahr ein Zertifikat über die erfolgreich abgelegte zertifizierte Fortbildung.

Die Entwicklungszeit hielt sich mit 2-3 Monaten in Grenzen, leider wurde die schnelle Übernahme in den Store durch Apple mehrfach erfolgreich verhindert. Diverse Hinweise in der App auf ein bestehendes Abo ließen den Prüfprozess übelst verlängern. Nach wochenlangen telefonischen Verhandlungen mit Apple konnte das Problem dann letztendlich beseitigt werden. Und nun ist sie da.. und ein wenig stolz bin ich schon. :)

Link zur App

Erstellt von Kevin

Jul 28

Okay, ihr dürft mich für völlig verrückt erklären. Aber das ist mir egal. ;) Ich habe mir vor ein paar Monaten eine WLAN Waage von Withings gekauft, und nun ist es Zeit ein Fazit für diese Anschaffung zu ziehen.

Aber zuerst möchte ich für die Technik Interessierten unter euch ein wenig auf die Installation eingehen.
Geliefert wird das Schmuckstück in einem schmalen Karton der ein wenig an das edle Design von Apple erinnert. Man freut sich richtig das Gerät endlich auszupacken.

Sobald man sich durch den Öffnungsprozess gekämpft hat, wird der Blick auf das Zubehör freigelegt. Im Lieferumfang befinden sich 4 Batterien (Typ: Mignon AA), 1 USB Kabel, 4 extra Plastikfüße und – Achtung – ein Maßband. Als ich das Band in den Händen hielt habe ich mich gefragt: “Die legen doch jetzt nicht für die Berechnung des BMI, zur Ermittlung der Körpermaße ein Bandmaß bei?!” Doch tun Sie!
Man brauch also nicht in den Keller rennen und einen Zollstock suchen gehen. Sehr praktisch. :)
Abgesehen davon, weiß ich meine Größe aus dem Kopf, denn schließlich hat sich meine Körpergröße seit der Erstellung des Personalausweises nicht großartig geändert. Hier trotzdem nochmals einen Blick in das Zubehör.

Eine weitere Frage nach der Verwendung der extra Plastikfüße wurde mir in der minimalen Papieranleitung beantwortet. Man sollte diese bei einem Stellplatz auf Teppichboden verwenden, um so eine besseren Stand zu gewährleisten. Irgendwie war mir dieses Zubehör so sympathisch das ich es, trotz Fliesen im Bad, auf jedenfall verwenden wollte. Nach ein paar Wochen Verwendung muss ich sagen, ist es wahrscheinlich sinnvoller sie immer unter die Waage zu kleben. Das Gerät steht einfach besser.

Als nächstes sollte man die Batterien in die Withings einlegen. Dazu befindet sich in der Unterseite (die übrigens auch einen schnieken Eindruck macht) eine Klappe, unter der dann die Befestigung für die 4 Batterien liegen. Neben den Batterien befindet sich ein MiniUSB Anschluss den man, über das beigelegte Kabel, mit einem Rechner verbinden sollte. Ein leicht ablösbarer Aufkleber auf der Oberseite deutet darauf hin, dass man sich die erforderliche Software unter start.withings.com herunterladen soll. Das habe ich nun umgehend getan, denn ohne irgendwelche Software kommt man nun nicht mehr weiter. Schließlich will das Schmuckstück mit dem hauseigenen WLAN verbunden werden. In dem Batteriefach befindet sich übrigens noch ein Umschalter mit den Bezeichnungen kg/st/lb was in Fachkreisen wohl auf die Gewichtseinheit schließen lässt.

Sobald man die Software runtergeladen und die Waage per USB angeschlossen hat, kann der stolze Besitzer mit der Inbetriebnahme beginnen. Diese führt als allererstes durch ein Firmware Update. Okay, wieder ein Gerät mehr welches ich in gewissen Abständen mit einer neuen Software versehen darf. ;)

Sobald das Firmware Update durchgeführt wurde, muss man für die Verwendung der Waage einen Benutzeraccount unter my.withings.com erstellen. Unter diesem Account werden dann verschiedene Benutzer dieser Waage erstellt. Neben dem Namen und einem Kürzel (dieser wird im Display der Waage angezeigt) müssen noch Geburtstag, Geschlecht, Größe (dank Maßband schnell ermittelt) und das zuletzt “geschätzte” Gewicht eingetragen werden. Für diejenigen für die das Gewicht aufgrund einer Diät oder übertriebenen Sport wichtig ist, können im weiteren noch ein Modell der Körperzusammensetzung einstellen. (Version 2009, Version 2010, Athletische Version 2010, Version Japan 2011) Ehrlich gesagt, ich habe keine Ahnung was das soll. Aber in der Hilfe steht das bestimmt. ;)

So, nachdem dieser Schritt abgearbeitet wurde, kann das fröhliche ermitteln des eigenen Gewichtes starten. Und es ist tatsächlich möglich sich im 20 Sekunden Takt auf die Waage zu stellen und diese Werte zu speichern. Ob das sinnvoll ist, ist eine andere Frage.
Damit man sich seinen Gewichtsverlauf auch anständig anzeigen lassen kann gibt es natürlich eine iPhone/iPad/Android App für diese Funktionalität. Ich glaub ohne diese Möglichkeit, hätte ich auch nicht bei diesem Gerät zugeschlagen.

Hier nun ein paar Auszüge aus der iPad App. Mein Gewicht bitte großzügig übersehen. ;)





iPhone Version




Und die Web Version



Sehr interessant finde ich im übrigen, dass ein ermitteltes Gewicht innerhalb von 10 Sekunden den Weg per Push auf das iPhone/iPad findet.
So geht nun wirklich nichts mehr verloren. Außer die mittelalterliche Angewohnheit sein Gewicht per Bleistift auf einem Zettel zu verfolgen.

Das gute Stück ist übrigens bei Amazon für knapp 130 Euro zu bekommen. Inzwischen gibt es vom gleichen Anbieter auch schon ein Blutdruckmessgerät. Für mich ein großes Vorbild was die Entwicklung von innovativen Produkten angeht. :) Aber vllt. dazu später mehr.

Ich glaube ein Fazit kann ich mir sparen, denn ich bin begeistert von dem guten Stück. Natürlich teurer als eine normale Personenwaage, aber wer auf technischen Schnick-Schnack steht, sollte zugreifen. :)

Und schreibt mir danach eure Erfahrungen mit dem Gerät.

Erstellt von Kevin

Jun 12

Vor ein paar Wochen gingen die Schlagzeilen um die Welt, dass Apple mit Ihrem iPhone dessen Besitzer überwachen würde. Die Wellen schlugen ziemlich hoch, und mir war damals schon klar, dass das Ganze unnötig übertrieben wurde. Zumal ich persönlich diesem Datenungeheuer “Internet” eh schon genug Informationen über mich Preis gebe. Und wenn schon… sollen “die” doch ruhig wissen wo ich bin. Ja und? Kratzt mich jetzt nicht sonderlich.
Aber es soll ja Menschen geben, die das etwas anders sehen, und so kam ein paar Wochen später ein iOS Update raus, wo der Zwischenspeicher für die Geolocation-Daten überarbeitet wurde.
Während der Phase wo diese Geschichte ihren Höhepunkt erreicht hatte, kam ein Tool namens “iPhoneTracker” für den Rechner (Mac) raus, womit man die aufgezeichneten anzeigen kann.
Das habe ich dann aus reiner Neugier auch mal getan. Nachdem ich mir dann nun die Daten angeschaut hatte, war mir klar das es wirklich eine Mücke war – die zum Elefanten gemacht wurde.

Hier mein “Überwachungsprofil”:



Da ich meine Aufenthaltsorte der letzten Monate weiß, kann ich auch sagen welchen Wahrheitsgehalt die angezeigten Daten haben. Es kommt schon hin, dass ich in Wilhelmshaven, Oldenburg, Bremen, Hildesheim und Hamburg war. Vor allem sieht man sehr gut, dass ich letztes Jahr einen Ausflug nach Müritz getätigt hatte. Den Weg der Autobahn ist gepflastert mit kleinen Punkten! Nur die ganzen angeblichen Aufenthaltsorte drumherum. Das stimmt nie und nimmer. Ich denke das es sich hierbei um die Funktürme der Handynetze handelt, die mich für kurze Zeit auf ihrer Liste hatten.

Zusammengefasst würde ich das mit den freundlichen Worten, die auf dem Umschlag der großen Encyclopaedia Galactica stehen, ausdrücken – KEINE PANIK.

Erstellt von Kevin

Mai 11

Na das hat sich ja in den letzten Wochen nochmal richtig dahin gezogen. Diverse Probleme mit den Maschinen hielten meinen Tischler (Desta) immer wieder auf.
Aber nun ist er endlich da – ein Projekt welches vor knapp 1,5 Jahren auf dem Reißbrett began, und nun doch tatsächlich Realität wurde. Da hat mich doch tatsächlich der Ehrgeiz geritten denn ich wollte es um (fast) jeden Preis in die Tat umsetzen. Außerdem vollziehe ich in meiner Wohnung gerade eine Art Feng Shui Aufräumaktion (Zeitplan: x Jahre) ;). Sprich ich möchte nicht mehr sooo viel Schnickschnack rumstehen haben. Und da passt die Idee mit dem Schreibtisch natürlich wunderbar rein.

Hier ein paar Eindrücke vom Aufbau

Im Mittelbereich fehlt allerdings noch die Milchglascheibe, die nachher den iMac tragen soll. Die beiden Rohre links und rechts stellen nachher das indirekte Licht zur Verfügung. Auf dem Bild kann man auch die beiden Schalter gut sehen, mit denen ich das Licht und die Hauptstromversorgung des Rechners bzw. des ganzen Tisches schalten kann. Alles schon auf meine Hausautomatisierung ausgelegt, die ich sicher auch bald hier vorstellen werde. Denn dort gibt es echt ne Menge interessante Dinge zu erzählen.

Hier eine Nahaufnahme der magnetischen Behälter, in denen Zettel und Stifte ihren Platz finden.

Auf diesem Bild sieht man noch die Kabel unten rumhängen, aber die wurden inzwischen auch elegant in einem kleinen Kabelkanal versteckt. Wenn ich nicht in einer Mietswohnung wohnen würde, hätte ich die Kabel allerdings unter die Tapete gelegt. Hier wollte ich aber nicht die ganze Wand aufstemmen, sondern habe mir mit einem kleinen Schlitz geholfen.

Und hier die vollendete Version. Und schon ist alles voll gekramt. Das hab ich mir aber so nicht vorgestellt. ;)
Dazu der Barhocker und eine Fussleiste zur Unterstützung.

Nachdem das Teil nun an der Wand hängt muss ich sagen, dass ich mir den so groß gar nicht vorgestellt habe. Ich habe echt eine Menge Platz für die Dinge die ich an diesem Platz mache. Da ich keine großen Studienarbeiten mehr schreiben muss, vermisse ich einen richtigen Schreibtisch eh nicht mehr. :)

Würde mich über Kommentare freuen. :)

Erstellt von Kevin

Mai 05

Meine Firma hat mir heute ein nettes Gimmik auf den Tisch gelegt. Und zwar eine 256GB SSD von Crucial. Als Belohnung für erledigte Dienste, durfte ich mir für mein Dienstlappi – einem 15” MacBook Pro – eine Erweiterung wünschen. Da die Ramslots schon voll ausgebaut sind, liegt eine SSD natürlich nahe. :) In dem MacBook werkelt bisher eine 250GB HDD von Seagate, die ich nun durch eine SSD ersetzen wollte, die von der Kapazität ähnlich ist. Über MacTechNews wurde ich auf den Hersteller Crucial aufmerksam, denn dort wurde ein neues Modell mit 512 GB vorgestellt.
Da es nicht gleich das Highend-Model sein musste, entschied ich mich für die CTFDDAC256MAG-1G1 zu einem Preis von ungefähr 350 Euro.

Heute kam also das gute Stück auf meinem Tisch an. Doch wie kann ich nun die vorhandene Festplatte im MacBook am geschicktesten ersetzen?! Nun ja, vorerst gilt es die neuste Firmware auf der SSD zu installieren. Das erledigte ich an meinem Arbeitsplatzrechner, da dort die SATA Schnittstellen gut zugänglich sind. Das Update ging wirklich super einfach. Update als ISO File auf der Herstellerpage runterladen – auf CD brennen – davon booten und dann die angesteckte Platte auf den neusten Stand bringen. Insgesamt eine 5 Minuten Sache.
Nun konnte ich die vorbereitete SSD mit einem USB< ->SATA Adapter an mein MacBook anschliessen, um sie dort auf das gewünschte Format zu formatieren.

Im Anschluss habe ich dann mit dem Programm “Carbon Copy Cloner” alle Daten von einer Platte auf die anderen transferiert. Einfacher geht es nun wirklich nicht mehr. Man sollte allerdings vorher einmal mit dem Festplatten-Dienstprogramm die Zugriffsrechte des Volumes reparieren, und evtl. das Volume an sich überprüfen. Denn ich hatte nach ein paar Megabytes eine Fehlermeldung, die ich mit dieser Maßnahme beseitigen konnte.

Nach satten 4 Stunden hatte ich dann meine ganzen Daten (160GB) durch das USB Kabel gedrückt. Nun nur noch die Festplatten im MacBook tauschen, aber vorher noch einen Geschwindigkeitscheck mit der konventionellen durchgeführt. Ich wußte gar nicht, dass ich beim booten immer so lange warten musste. 2 Minuten und 30 Sekunden brauch die Kiste, um vollständig hochgefahren zu sein. Und ungefähr 1 Minute bis zur Eingabe des Benutzerkennworts. Das mir das vorher nicht aufgefallen ist liegt sicher daran, dass ich den Laptop einfach immer nur zuklappe und runterfahren 1 mal im Monat vorkommt.

Und dann – der spannende Moment. Nach dem Umbau der erste Test und Geschwindigkeitscheck. Okay, die Zeit bis zur Eingabes des Kennworts hat sich nicht wesentlich verändert. Sie bleibt bei circa 50 Sekunden, aber danach geht es dann richtig flott von statten. Unglaubliche 1:20 und das MacBook war einsatzbereit. Das ist dann wirklich mal eine fühlbare Geschwindigkeitssteigerung. Das starten der Apps ist einfach nur atemberaubend schnell.
Allerdings muss ich anmerken, dass ich nach den ersten Minuten der Benutzung ein paar Fehler hatte, die wiederrum durch ein erneutes benutzen des Festplatten-Dienstprogramm beseitigt werden konnte. Unter den Fehlern war sogar ein Kernel-Panic! Aufgrund dessen sollte man die alte Festplatte erstmal ein paar Tage als Backup im Schrank liegen lassen.

Insgesamt eine Anschaffung, wo ich mir überlege dies auch für meinen Hauptrechner vorzunehmen. Leider ist der Umbau in einen 27er iMac wohl nicht die einfachste Prozedur. Aber mal sehen was so passiert.

Mein Fazit: Trotz erhöhter Anschaffungskosten zu einer konventionellen Festplatte ist es eine lohnende Investition. Im laufe der Zeit werden die Hersteller sicherlich auch größere Kapazitäten zur Verfügung stellen, obwohl ich 256GB schon recht anständig finde.

Erstellt von Kevin